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Barfußlaufen – Die Technik kurz erklärt

Wer sich mit der Technik des Barfußlaufens beschäftigt, versteht recht schnell, warum Schuhe mit dicker Sohle, hohem Absatz und zu schmalem Schnitt nicht gesundheitsfördernd sind und warum es besser ist, auf Barfußschuhe umzusteigen.

Um die Vorteile von Barfußschuhen zu erkennen, möchten wir Dir hier kurz die Grundlagen des Barfußlaufens erklären.

 

Grundlagen des Barfußlaufens

Barfußlaufen klingt vielleicht wie ein neuer Trend, aber weit gefehlt. Es ist vielmehr die Rückkehr zum natürlichen Laufen. 

Beim natürlichen Gang steht Stabilität und Sicherheit im Mittelpunkt, und zwar unabhängig von Laufgeschwindigkeit, Untergrund oder Wetterbedingungen. Beim Barfußlaufen haben wir über die Anatomie des Fußes und die dort verlaufenden Nervenbahnen alle Voraussetzungen für einen sicheren und gelenkschonenden Gang. Die Natur hat uns alles gegeben, was wir dafür brauchen. 

Barfußlaufen trainiert wichtige Muskelgruppen, stärkt gleichzeitig den Rücken und fördert die Durchblutung. Außerdem können wir beim Barfußlaufen Elektronen aufnehmen, die wir für ein starkes Immunsystem in ausreichender Menge benötigen. Mehr zu dem letzten Thema kannst Du unter dem Stichwort Grounding bzw. Earthing nachlesen.

Grundsätzlich kann man beim Barfußlaufen, die folgenden drei Aspekte besonders hervorheben:

 

Das intrinsische Feedback über Nerven

Die Fußsohle hat die höchste Konzentration von Nervenenden. Beim Barfußlaufen können darüber Bewegungsabläufe wahrgenommen und reguliert werden. 

Verschiedene Untergründe von rutschig, über weich, warm, kalt bis hin zu uneben oder pieksig werden beim Barfußlaufen perfekt erspürt und über die Nervenbahnen weitergeleitet. Intuitiv wird der Bewegungsablauf angepasst, um stets sicher und stabil zu laufen sowie Gefahren abzuwehren.

 

Bewegungskontrolle über den großen Zeh

Der menschliche Fuß ist in seiner Struktur unglaublich komplex. Er besteht aus 36 Knochen, 33 Gelenken und über 20 Muskeln. In seiner natürlichen Form hat der Fuß eine V-Form, vorn läuft er breit auseinander, denn die Zehen liegen nicht dicht gedrängt aneinander.

natuerliche-V-Form-Fuss

Der große Zeh ist für den Gang besonders wichtig. Er sorgt beim Barfußlaufen für Balance, kontrolliert die Bewegung und sorgt für Stabilität. Dass dem großen Zeh eine zentrale Rolle zukommt, sieht man bereits auf den ersten Blick, denn er ist deutlich größer als alle anderen. In seiner natürlichen Form ist er besonders kräftig und steht nach außen etwas ab. Nur so kann der große Zeh seine angedachten Aufgaben in Perfektion ausüben. 

Studien zeigen, dass Füße von Personen, die viel Barfuß laufen, nicht nur eine natürliche V-Form haben, sondern deutlich breiter sind als bei Personen, die permanent in zu engen Schuhen unterwegs sind. Das zeigt auf beeindruckende Weise, dass bei Barfußläufern der Fuß in seiner natürlichen anatomischen Form erhalten geblieben ist und deutlich kräftigere Muskeln aufweist.

 

Natürliche Stoßdämpfung über Muskeln und Sehnen 

Beim Barfuß laufen sorgt die Anatomie des Fußes für eine ganz natürliche Stoßdämpfung. Schockabsorbierende Schuhe sind absolut überflüssig. 

Das Fußgewölbe verhält sich in der Bewegung wie eine Sprungfeder, es kann sich dehnen und zusammenziehen, um Stöße abzupuffern. Der sogenannte Seilwinden-Mechanismus (englisch: windlass mechanism) bewirkt beim Gehen, Rennen und Springen die Aufrichtung der Längswölbung und die Stabilisierung des Fußes. 

Außerdem hat die Natur uns ein kleines Fettpolster an der Ferse mitgegeben, welches für zusätzliche Stoßdämpfung beim Auftreten sorgt.

 

Mit diesem Wissen willst Du wahrscheinlich sofort Deine Schuhe ausziehen und barfuß weiterlaufen. Vielleicht spürst Du bereits nach kurzer Zeit Schmerzen in Deinen Muskeln, Sehnen und Gelenken. 

Durch das jahrelange Tragen viel zu enger Schuhe, haben wir unseren natürlichen Bewegungsablauf beim Laufen verlernt. Die Muskeln sind verkümmert und auch das Abrollen scheint anfangs recht umständlich zu sein. Wir müssen uns langsam daran gewöhnen, Barfuß zu laufen und im Idealfall spezielle Übungen machen, um den natürlichen Gang ohne Schuhwerk wieder zu erlernen.

 

Probleme durch herkömmliches Schuhwerk

Schuhe gelten heute als ein wichtiges Modeaccessoire. Vielen Trägern ist die Optik wichtiger als die Gesundheit. Die Leistenform der Schuhe ist in der Regel viel zu schmal und die meisten Modelle laufen vorn viel zu spitz zu. Unsere Füße haben sich im Laufe der Jahre daran gewöhnt im Schuh eingequetscht zu sein. Viele Menschen merken es nicht einmal, dass sich dadurch die natürliche Fußform verändert. 

Wer die Grundlagen des Barfußlaufens verinnerlicht hat, versteht schnell, warum Barfußlaufen so gesund ist und warum durch modernes Schuhwerk mit dicker Sohle, Dämpfungseigenschaften und viel zu engem Schnitt gesundheitliche Probleme auftreten können.

Anatomie-Fuesse-im-Schuh

Der Fuß wird durch das Tragen solcher Schuhe in seiner Anatomie verändert und der Kontakt der Nervenbahnen zum Boden geht verloren. Dadurch verkümmert einerseits die Fußmuskulatur und andererseits kommt das intrinsische Feedback komplett abhanden. Durch die fehlende Fußmuskulatur und den Informationsverlust, den wir über die Nervenbahnen wahrnehmen, verändert sich das gesamte Gangbild. 

Moderne Schuhe mit allen ihren Eigenschaften führen dazu, dass wir einen falschen Laufstil entwickeln. Die Schritte werden größer und es wird nicht mehr richtig abgerollt. Der Fuß ist permanent eingeengt und die wichtige Fußmuskulatur verkümmert. Die Folge sind verschiedene anatomische Veränderungen wie Senk-, Spreiz- und Plattfuß oder sogar Hallux Valgus. 

Wenn sich der Fuß in seiner natürlichen Form verändert, hat das aber auch Folgen für den gesamten Körper. Der Gang ohne das gewohnte Schuhwerk fühlt sich instabil und schlichtweg nicht gut an, obwohl es die natürlichste Form der Fortbewegung ist. Nicht selten liegen die Ursachen für Rückenschmerzen, Knie- und Hüftgelenksbeschwerden bzw. Bandscheibenvorfälle im Fuß. 

Leider steigt auch das Verletzungsrisiko beim Sport, wenn der Fuß mit allen seinen wunderbaren Eigenschaften aufgrund der fehlenden Muskulatur sowie der schwachen Bänder und Sehnen nicht mehr richtig arbeitet. 

 

 

Das allerbeste für eine gesunde Anatomie wäre das permanente Barfußlaufen. Da das in unserer modernen Gesellschaft nicht immer möglich ist, sollte man auf Schuhwerk setzen, welches dafür sorgt, dass der natürliche Bewegungsablauf und der Bodenkontakt erhalten bleiben. Mit ZAQQ Barfußschuhen kannst Du genau das erreichen.

 

ZAQQ Barfußschuhe unterstützen den natürlichen Gang

Barfussschuhe-Anatomie-Fuss 

Barfußschuhe unterstützen intrinsisches Feedback

Bei unseren ZAQQ Barfußschuhen ist die Sohle so dünn und flexibel, dass Impulse an Deine Nervenbahnen weitergegeben werden. Das intrinsische Feedback wird trotz des Schuhs weitergegeben und gewährleistet, dass Du Deine Bewegungsabläufe intuitiv wie beim Barfußlaufen anpassen kannst. 

 

Barfußschuhe ermöglichen Bewegungskontrolle über den großen Zeh

ZAQQ Barfußschuhe besitzen eine breite Zehenbox. Somit kann sich Dein Fuß in der natürlichen Anatomie im Schuh bewegen. Die Zehen haben genug Platz, um sich in der V-Form aufzufächern und der große Zeh kann problemlos Bewegungsabläufe ausbalancieren und stabilisieren, so wie es die Natur vorgesehen hat. 

 

Erhalt und Aufbau von Muskeln als natürlicher Stoßdämpfer

Wer kräftige Muskeln und Sehnen besitzt, braucht keine Schuhe mit Schockabsorption. Die Stoßdämpfung ist von Natur aus bei jedem gesunden Menschen angelegt. Voraussetzung dafür ist der natürliche Gang, um die Muskeln und Sehnen dauerhaft zu beanspruchen.

In ZAQQ Barfußschuhen hat Dein Fuß ausreichend Platz und kann über die dünne, hochflexible Sohle den Fuß so abrollen und bewegen, wie es die Natur vorgesehen hat. Dadurch trainierst Du bei jedem Schritt Deine Fußmuskulatur und beanspruchst Deine Sehnen und Bänder in natürlicher Weise.

Selbstverständlich haben unsere dünnen und flexiblen Barfußsohlen keine Sprengung. Genau wie beim Barfußlaufen hast Du in unseren Barfußschuhen keinen Höhenunterschied von der Ferse bis zum Ballen.

  

Umstieg auf Barfußschuhe

Fängst Du nach jahrelangem Tragen von herkömmlichem Schuhwerk an, in Barfußschuhen zu laufen, müssen sich Muskulatur und Sehnen zunächst an die neue Belastung gewöhnen. Vielleicht bekommst Du Muskelkater, eventuell kommen sogar leichte Gelenk- oder Rückenbeschwerden dazu. Wie bei jedem anderen Training, muss auch Deine Fußmuskulatur langsam aufgebaut werden und sich an die neue Belastung gewöhnen.

Mach nicht den Fehler, zu viel zu wollen. Gib Deinem Körper unbedingt Zeit, sich an die neuen Anforderungen anzupassen. Deine Fußmuskulatur mit den dazugehörigen Sehnen und Bändern wurde vermutlich jahrelang nicht richtig beansprucht und ist demzufolge verkümmert. 

Versuche am besten so oft wie möglich, ohne Schuhe zu laufen, um die Muskulatur aufzubauen. Am leichtesten gelingt das auf einer weichen Wiese oder am Strand. Später kannst Du Terrains in Angriff nehmen, die mehr von Deinen Füßen abverlangen. 

Willst Du auf Barfußschuhe umstellen, hast aber Deine Fußmuskulatur bisher nicht trainiert, ist es ratsam, sie anfangs nur einige Stunden zu tragen und die Belastung von Tag zu Tag zu steigern. So können sich Sehnen und Bänder an die Belastung gewöhnen und die Fußmuskulatur kann sich langsam aufbauen. Nur mit kräftiger Muskultur sowie stabilen Bändern und Sehnen wirst Du einen natürlichen und gelenkschonenden Gang entwickeln.

 

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